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WAS IST BERGSTEIGEN

Bergsteigen ist weit mehr als nur das Erreichen eines Gipfels. Es ist die Kunst, sich in der Bergwelt zu bewegen – mit Respekt, Neugier und Leidenschaft.


Ob du auf ausgetretenen Pfaden wanderst, an einem Fels kletterst oder über einen Gletscher steigst: Bergsteigen bedeutet, Natur, Körper und Geist in Einklang zu bringen.

Ein Berg – viele Wege

Es gibt nicht das eine Bergsteigen. Je nach Erfahrung, Ziel und Gelände verändern sich die Anforderungen – und das Erlebnis.


Hier ein Überblick über die wichtigsten Formen:

  • 🥾 Bergwandern: Der Einstieg in die Welt der Berge. Auf markierten Wegen erreichst du Almen, Hütten und Gipfel – ideal, um Kondition und Gefühl fürs Gelände zu entwickeln.

  • 🧗‍♂️ Klettern: Hier geht es steiler zur Sache – am Fels oder in der Halle. Technik, Balance und Vertrauen in das eigene Können stehen im Mittelpunkt.

  • 🏔️ Hochtouren: Die Königsdisziplin des klassischen Alpinismus. Kombinationen aus Fels, Firn und Eis, oft in hochalpinem Gelände – ein Abenteuer mit Pickel, Steigeisen und Seil.

  • ❄️ Eisklettern: Wenn Wasser zu Eis wird, beginnt ein ganz eigener Tanz. Vertikale Eisfälle erfordern Mut, Präzision und eine gute Portion Adrenalin.

  • ⛷️ Skitouren: Im Winter führt der Weg mit Ski bergauf – und belohnt mit unvergesslichen Abfahrten durch unberührte Landschaft.

Bergsteigen lernen – Schritt für Schritt

Jede Bergtour beginnt mit Wissen: über Wetter, Ausrüstung, Sicherheit und Orientierung.
Wer sich Zeit nimmt, zu lernen und zu wachsen, wird mit Vertrauen, Freiheit und unvergesslichen Momenten belohnt.

Mehr als nur Sport

Bergsteigen ist auch eine Haltung.
Es lehrt Geduld, Demut und Achtsamkeit.

Es zeigt, wie klein man ist – und gleichzeitig, wozu man fähig sein kann.

Definition Wandern

Wandern ist die einfachste und zugleich ursprünglichste Form des Bergsteigens.
Es bedeutet, sich aus eigener Kraft durch die Natur zu bewegen, Schritt für Schritt, im Rhythmus des Atems, im Einklang mit der Landschaft.

Beim Wandern geht es nicht um Geschwindigkeit oder Gipfelrekorde – sondern um das Erleben:
das Rauschen des Windes, das Spiel des Lichts, den Geruch von Erde und Gras. Jeder Weg erzählt eine Geschichte, jede Kurve öffnet einen neuen Blick.

Wo Wandern beginnt

Wandern kann im Tal starten und bis hoch zu alpinen Bergpfaden führen.

 

Dabei helfen Markierungen, die Schwierigkeit einzuschätzen:

  • 🟢 Leichte Wege (T1): gut begehbare Pfade, ideal für Einsteiger.

  • 🔵 Bergwanderwege (T2–T3): schmale, teils steinige Wege, erfordern Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gutes Schuhwerk.

  • ⚪️🔵⚪️ Alpinwanderungen (T4–T6): weglos, steil und ausgesetzt – hier beginnt der Übergang zum Bergsteigen.

So kannst du dich Schritt für Schritt steigern – vom gemütlichen Talweg bis zu ersten alpinen Abenteuern.

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Definition Bergsteigen

Bergsteigen ist die Kunst, sich sicher und bewusst in der Hochgebirgswelt zu bewegen – über Fels, Firn und Gletscher. Es verbindet körperliche Leistung, Technik, Erfahrung und Achtsamkeit gegenüber der Natur.
Ziel ist nicht nur der Gipfel, sondern das Erleben des Weges – Schritt für Schritt, Seillänge für Seillänge.

Zum Bergsteigen gehören Hochtouren, Felsklettern, Eisklettern und Alpinwandern. Wer auf einem Gletscherunterwegs ist oder mit Seil, Steigeisen und Pickel arbeitet, befindet sich bereits mitten im Bergsteigen. Diese Disziplin verlangt Planung, Orientierung, Wetterkenntnis und den verantwortungsvollen Umgang mit Risiko.

🧭 Schwierigkeitsskalen im Bergsteigen

Um Touren richtig einzuschätzen, gibt es verschiedene Skalen, die Gelände, Technik und Ernsthaftigkeit beschreiben:

  • T-Skala (SAC-Skala) – beschreibt Wanderungen und Alpinwandern:

    • T1–T3: Wandern, Bergwandern

    • T4–T6: Alpinwandern – weglos, steil, ausgesetzt

  • Alpinskala (z. B. SAC Alpinbewertung) – klassisch für Bergtouren über Fels, Firn und Eis:

    • L (leicht) – einfache Gletscherroute, kaum Kletterei

    • WS (wenig schwierig) – mäßig steile Gletscher, einfache Felskletterstellen

    • ZS (ziemlich schwierig) – steilere Flanken, kombiniertes Gelände

    • S (schwierig) – längere, exponierte Passagen, ernstes Gelände

    • SS, AS, EX – sehr bis extrem schwierig, oft nur für Experten

  • UIAA-Skala – bewertet einzelne Felskletterstellen (I bis XII).

  • WI-Skala – für Eisklettern (WI1 bis WI6+).

So lässt sich jede Route besser verstehen: von der leichten Gletschertour bis zur ernsthaften Kombi-Route im Hochgebirge.

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Definition Hochtour

Eine Hochtour ist eine Form des Bergsteigens, die meist in hochalpinem Gelände stattfindet und Gletscher, Firn und Fels miteinander kombiniert.
Hochtouren erfordern technisches Können, Trittsicherheit und Erfahrung im Umgang mit Seil, Steigeisen, Pickel und alpiner Ausrüstung.

Merkmale einer Hochtour

  • Begehung von Gletschern und Schneefeldern

  • Kombiniertes Gelände aus Fels, Eis und Schnee

  • Sicherheitsbewusstsein für Spalten, Lawinen oder Wetterumschwünge

  • Ziel ist meist ein bestimmter Gipfel, oft mit beeindruckender Aussicht und alpiner Herausforderung

Schwierigkeit

Hochtouren werden nach der Alpinskala bewertet:

  • L (leicht) – einfache Gletscher- oder Schneerouten

  • WS (wenig schwierig) – mäßig steiles Gelände, einfache Kletterstellen

  • ZS (ziemlich schwierig) – steiler, ausgesetzteres Gelände, kombinierte Passagen

  • S / SS / AS – anspruchsvolle bis sehr schwierige Routen, meist nur für erfahrene Alpinisten

Warum Hochtouren faszinieren

Hochtouren verbinden physische Herausforderung, technische Fähigkeiten und Naturerlebnis. Sie sind die perfekte Möglichkeit, die Bergwelt in ihrer ganzen Höhe, Weite und Kraft zu erleben – vom Gletscherboden bis zum Gipfelgrat.

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