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was ist klettern

Klettern ist die Bewegung an Fels, Eis oder künstlichen Wänden, bei der Hände, Füße und oft auch Hilfsmittel eingesetzt werden.


Es ist eine vielseitige Disziplin des Bergsports, die von einfachen Sportkletterrouten bis zu extrem alpinen Herausforderungen reicht.

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Formen des Kletterns

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  • Sportklettern: Kurze bis mittellange Routen an gut abgesicherten Felsen oder Kletterhallen – ideal für Einsteiger und Techniktraining.

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  • Mehrseillängen-Klettern: Längere Routen, die mehrere Seillängen erfordern, oft kombiniert mit Alpinklettern in hochalpinem Gelände.

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  • Alpinklettern: Klettern in der Natur, meist in Kombination mit Bergsteigen, oft auf ausgesetzten Graten oder felsigen Gipfeln.

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  • Mixed-Klettern: Kombination aus Fels und Eis, z. B. Felspassagen auf einer Eisroute – erfordert besondere Technik.

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  • Eisklettern: Vertikale oder überhängende Eisfälle, Gletscherabbrüche oder gefrorene Wasserfälle.

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  • Drytooling: Klettern auf Fels mit Eisgeräten, ohne Eis – Trainingsform für Mixed- und Eiskletterrouten.

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Klettern trainiert Körper, Geist und Technik zugleich. Jede Route verlangt Konzentration, Planung und Bewegungsgefühl.


Es ist zugleich Sport, Abenteuer und Weg in die vertikale Bergwelt – vom einfachen Hallenklettern bis zu alpinen Expeditionen.

Klettern: Sportklettern und Bouldern

Klettern kann viele Gesichter haben – von kurzen, intensiven Bewegungszügen bis zu längeren Routen an Felsen oder Wänden. Zwei beliebte Formen sind Sportklettern und Bouldern, die sich in Schwierigkeit, Länge und Technik unterscheiden.

Sportklettern findet an Felsen oder Kletterwänden statt, die mit festen Sicherungen ausgestattet sind. Hier steht die Technik, Ausdauer und Beweglichkeit im Vordergrund, während das Risiko durch die Sicherung minimiert wird. Sportkletterrouten sind meist kurz bis mittellang und ideal, um Bewegungsfluss, Griffkraft und Klettertechnik zu trainieren.

Bouldern bedeutet Klettern ohne Seil in Absprunghöhe, oft an Felsen oder Hallenwänden. Die Landung wird durch Crashpads abgesichert. Bouldern konzentriert sich auf kraftvolle Züge, Technik und Problemlösung und eignet sich perfekt für Einsteiger, Trainingszwecke oder gemeinsames „Lösen“ von Kletterproblemen.

Beide Formen verbinden körperliche Herausforderung mit Spaß, Konzentration und Kreativität und sind die perfekte Grundlage, um später in alpines Klettern oder Mehrseillängen-Routen einzusteigen.

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Mehrseillängen- und Alpinklettern

Mehrseillängen- und Alpinklettern sind die klassischen Formen des Kletterns in freier Natur, oft in hochalpinem Gelände. Sie verbinden Fels, Firn und manchmal Eis und erfordern Teamarbeit, Technik und Ausdauer.

Mehrseillängen-Klettern bedeutet, dass eine Route nicht in einem Zug bewältigt werden kann, sondern in mehreren Etappen (Seillängen) geklettert wird. Jede Länge wird gesichert, ehe es weitergeht. Typische Routen sind gut abgesichert, aber längere Zustiege, Felskletterei und alpine Bedingungen machen sie anspruchsvoll.

Alpinklettern geht noch einen Schritt weiter: Es findet in hochalpinem, teils weglosem Gelände statt, oft auf ausgesetzten Graten oder Gipfeln. Hier kombinieren Kletterer Fels, Eis und Schnee, nutzen Seil, Pickel und Steigeisen und meistern Herausforderungen wie Gletscherquerungen, steile Flanken oder wechselnde Wetterbedingungen.

Beide Disziplinen bieten ein intensives Naturerlebnis, stärken die Teamfähigkeit und bringen Klettertechnik, Kondition und mentale Stärke auf ein neues Level. Sie sind der Einstieg in die große Welt des alpinen Bergsteigens.

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Eisklettern, Mixed und Drytooling

Eisklettern, Mixed-Klettern und Drytooling sind die technisch anspruchsvollsten Disziplinen des Kletterns und spielen vor allem in hochalpinem Gelände eine Rolle. Sie verbinden Kraft, Technik und Präzision mit dem Abenteuer in Eis und Fels.

Eisklettern bedeutet, vertikale oder überhängende Eisfälle, Gletscherabbrüche oder gefrorene Wasserfälle mit Eispickel und Steigeisen zu überwinden. Hier zählen Technik, Trittsicherheit und Mut gleichermaßen.

Mixed-Klettern kombiniert Fels- und Eispassagen. Kletterer wechseln zwischen Eisgeräten und Griffen im Fels – oft auf Routen, die nur in der Kombination beider Elemente machbar sind.

Drytooling ist die Trainingsform für Mixed- und Eiskletterrouten: Es wird auf Fels mit Eisgeräten geklettert, ohne dass Eis vorhanden ist. Es schärft Technik, Kraft und Präzision für schwierigere alpine Routen.

Alle drei Disziplinen erfordern genaue Planung, Ausrüstungskunde und Erfahrung, belohnen aber mit einem intensiven Naturerlebnis, spektakulären Linien und dem Gefühl, über sich selbst hinauszuwachsen.

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