
mixedklettern GANTRISCH
Am 29. Dezember 2025 starteten wir unsere Mixed‑Klettertour an der Nordwand des Gantrisch. Ausgangspunkt war der Parkplatz an der Gurnigel‑Wasserscheide beim Skigebiet Skilifte Gantrisch‑Gurnigel im Naturpark Gantrisch (Berner Voralpen, Schweiz).
Der Zustieg dauerte ca. 1 Stunde, direkt zur Wand. Wir waren voll ausgestattet mit Steigeisen, Seil, Eispickeln und kompletter Mixed‑Ausrüstung.
Die ersten drei Seillängen führten durch grünen Fels, ohne echte Möglichkeiten für Zwischensicherungen. Eis war erforderlich, um Eisschrauben zu setzen, allerdings waren die Bedingungen bei +5 °C zu schlecht: Das Gelände war sehr weich und teilweise mit losem Material durchsetzt.
Nach dem 4. Standplatz entschieden wir uns, abzuseilen, da die nächsten Seillängen zu riskant waren.
Dieses Erlebnis zeigt, dass Sicherheit und das Akzeptieren einer Umkehr bei Mixed‑Klettertouren entscheidend sind, wenn die Verhältnisse nicht stimmen.
📹 Das Video zu unserer Begehung ist auf YouTube öffentlich verfügbar und zeigt die Tour im Detail.
Parkplatz / Startpunkt
Startpunkt unserer Tour war der Parkplatz an der Gurnigel‑Wasserscheide beim Skigebiet Gantrisch‑Gurnigel. Von hier geht’s direkt los in Richtung Nordwand. Parken kostet 5 CHF pro Tag, dafür steht man mitten im Naturpark Gantrisch und ist in etwa 1 Stunde Zustieg schon an der Wand. Perfekt, um sich mental auf die Mixed‑Klettertour einzustimmen!

Zustieg / Vorbereitung
Kurz vor der Wand hieß es: Rucksack absetzen, Ausrüstung checken. Steigeisen an, Seil bereit, Eispickel griffbereit – alles, was man für Mixed‑Klettern braucht. Der Zustieg führt durch eine Mischung aus Schnee und Fels und bietet schon einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns in der Nordwand erwartet.

Erste Seillängen / Wandterrain
Die ersten drei Seillängen gingen durch grünen Fels – ohne richtige Zwischenhaken. Eis wäre nötig gewesen, um Eisschrauben zu setzen, aber bei +5 °C war das nicht machbar. Das Terrain war weich, teils mit losem Material gespickt, Couloirs schwierig zu klettern. Nach dem 4. Standplatz entschieden wir uns, abzuseilen, weil das Risiko für die nächsten Seillängen zu groß war. Sicherheit geht vor – und manchmal ist Umkehren genau die richtige Entscheidung.
